PU 2 Thekla-Haus 18./19.10.2008

Auf Grund unserer Ergebnisse der ersten PU im Thekla-Haus, die wir uns nicht erklären konnten, ließen wir uns noch mal eine Genehmigung ausstellen, um Ursachen dafür finden zu können.
So durften wir eine weitere Nacht, in Begleitung eines NDR Fernsehteams, das Thekla-Haus untersuchen.

Melanie und Thomas (PRG-HH) dokumentierten den Abend

Datum: 18./19.10.2008

Anwesende:

Frank, Allen, Doris, Dani, Melanie und Thomas (PRG-HH)
Das Filmteam vom NDR

Außentemperatur: 9,5°C
Luftfeuchte: 78 - 82 %
Mondphase: 5 Tage nach Vollmond
Windstärke: 3,4 - 4,6 ms
Niederschlag: 0,0 mm
Luftdruck: 1014.8 hPa

Um 19 Uhr trafen wir vor dem Thekla-Haus ein. Nach einigen Filmeinstellungen vor dem Haus, die einige Zeit in Anspruch nahm, betraten wir um 19:45 Uhr das Gebäude.
In dem Gebäude schlugen wir unsere Basis wieder in dem großen Saal auf. Wir beschlossen als erstes einen Rundgang zu tätigen, um im Voraus unsere Grundmessungen durch zu führen.

Temperatur: 18,6°C
Luftfeuchte: 52,0 %
EMF: keine Auffälligkeiten
Cell Sensor: keine Auffälligkeiten
Bild/Videoaufn.: keine Auffälligkeiten

Während unseres Rundganges ergaben sich keine Auffälligkeiten. Auch konnten wir feststellen, dass keinerlei Umbauten oder Umräumen des Mobiliares geschehen war, seit unserem letzten Besuch. Dieses war für uns sehr zum Vorteil, da wir unsere Kontroll- und Ausschlussuntersuchungen so gut wie unter gleichen Bedingungen durchführen konnten.

Als nächstes kontrollierten wir jegliche Türen und rückten Mobiliar, um Geräusche nachzuvollziehen, die wir auf der vorangegangenen PU als EVP aufgenommen hatten. Aus verschiedenen Bereichen des Hauses nahmen wir selbstgemachte Geräusche auf und verglichen sie mit unseren aus der 1. PU aufgenommenen EVP's. Immer verbunden mit den Walkie Talkies um gleich Rückmeldung geben zu können. Aber nichts, kein Geräusch kam den EVP-Aufnahmen gleich. So können wir jedenfalls mit Sicherheit sagen, dass es keine natürliche Ursache gibt, die unsere ersten EVP’s verursacht hätten können.

Da wir nun in dieser Hinsicht alles ausschliessen konnten, beschlossen wir erneut EVP's an den gleichen Stellen aufzunehmen, um evtl. einen Wiederholungseffekt zu erzeugen.

Als erstes gingen Frank und Allen in den Keller, wo früher die Verstorbenen aufbewahrt wurden. Dort hatten wir ja den verfolgenden Orb aufgenommen. Sie bauten dort einen alten Fernseher auf, nur an den Strom angeschlossen, kein Antennenanschluss. Auf den Fernseher richteten sie eine Kamera in einem bestimmten Winkel auf das Schneebild des Fernsehers und erzeugten somit eine Rückkopplung des Bildes (ITC genannt). Laut Theorie sollen in den einzelnen Frames eventuell Kontaktaufnahmen möglich sein (in Bildform). Dieses ließen sie dort 15 Minuten stehen. Vorhergehende Basismessungen von Temperatur, Luftfeuchte und EMF ergaben keine Auffälligkeiten. Auch bei den Auswertungen der einzelnen Frames ergab es keine Sichtungen.

Dani und Doris gingen in das Krankenzimmer, wo wir das EVP hatten “Doris schlaf”. Sie legten erneut ein Diktiergerät dort ab. Zur weiteren Überwachung stellten sie einen Movetest mit Kameraüberwachung auf. Auch einen Sitdown führten die beiden durch. Alle Untersuchungen ergaben leider keine weiteren Ergebnisse.

Allen und Frank gingen in den Keller im Nordhaus, wo sich das alte Archiv befand. Sie bauten in dem langen Gang einen Schattetest auf. Abbau nach einer halben Stunde, auch dieser ergab keine neuen Erkenntnisse.

Dani und Doris gingen auf die Nebentreppe, um dort erneute EVP’s aufzunehmen. Dort kamen die anderen EVP Aufnahmen der vorhergehenden PU her. Beiden wurden plötzlich die Beine weich und sie bekamen Herzklopfen. Doris hatte noch zusätzlich Übelkeit, Kopfschmerzen und ein Druckgefühl. Bei ihren Messungen auf der Treppe waren alle Ergebnisse im Normbereich. Jedoch je höher sie die Treppe hinaufstiegen, desto lauter machte sich der EMF-Checker bemerkbar. Die Ursache war ein Stromkasten oben am Ende der Treppe. Dieser strahlte in einem Umkreis von ca. 1,20 m. Aber auf dem Treppenabsatz, wo die Beiden diese physischen Gefühle hatten, konnte keine Strahlung gemessen werden. Also der Stromkasten konnte ausgeschlossen werden. Auf dem Diktiergerät, welches die Beiden bei sich hatten, waren auch keine außergewöhnlichen Aufnahmen drauf. Diese Gefühle konnten mit unseren Messgeräten nicht erklärt werden und es konnte keine mögliche Ursache gefunden werden.

Nun gingen wir alle in die Dachwohnung, die sich oben am Ende der Nebentreppe befindet. Wir untersuchten die Wohnung, öffneten und schlossen alle Türen und Fenster, um Geräuschquellen zu entlarven. Aber nichts. Auch unsere Messungen und Bilder ergaben keine Auffälligkeiten. Es konnte nichts gefunden werden, was die physischen Gefühle und auch die EVP-Aufnahmen vom letzten mal hätte erklären können.

Doris und Dani gingen zurück in das Krankenzimmer um einen Abschlusssitdown zu machen und die Geräte einzusammeln. Melanie und Thomas (beide begleiteten sie und dokumentierten in Bild und Protokollen den Abend bis dahin) schlossen sich dem Sitdown an.
Während des Sitdowns ereignete sich nichts. Auch die spätere Materialauswertung ergab keinerlei Abnormalitäten.

Frank und Allen machten einen Sitdown in der Dachwohnung sowie auf der Nebentreppe. Auch hier gab es keine Auffälligkeiten, weder in Ton, noch auf Video.

Um die PU abzuschließen, setzten wir uns allen in den großen Saal, um dort vllt. noch einmal Kontakt aufnehmen zu können. So, wie wir das immer zu Abschluss noch einmal tun.
Aber auch hier war keinerlei Reaktion auf unsere Fragen.

Fazit

Abschließend können wir sagen, dass wir leider keine möglichen Ursachen für unsere Ergebnisse aus der ersten PU finden konnten. Weder durch Wiederholung, noch durch Ausschlussverfahren. Aber es hat uns sehr gefreut, das Gebäude nochmals betreten zu dürfen, auch wenn nun noch immer viele Fragen offen bleiben. Aber diese werden von uns archiviert.

Hiermit möchten wir uns nochmals herzlichst für die Genehmigung und das in uns gesetzte Vertrauen bedanken!

PRG-HH 2008